Produktionsarchiv

„Medeamaterial“
von Heiner Müller, Erstregie, entsteht noch in Zusammenarbeit mit Hansgünther Heyme. Staatstheater Stuttgart, 1985.

„Kalldewey Farce“
von Botho Strauß, Landestheater Linz, 1986

 

Von Helga David selbstcollagierte und geschriebene Stücke, die zur Aufführung gebracht wurden:

„Grillparzer frauensüchtig“
ein Bilderbogen für 3 Frauen und 3 Männer behandelt Franz Grillparzers Lebensgeschichte, angeregt durch das Grillparzerforum erstaufgeführt im Schreyvogelsaal, spielt später im Literaturhaus. Die Szenenfolge wurde1994 unter „Stichwort Grillparzer“ von Hilde Haider – Pregler und Evelyn Schreiner - Deutsch bei Böhlau verlegt. Prämie des Bundes.

„Wir geigen weiter“
szenische Revue für 5 Frauen über 100 Jahre Frauen in der Sozialdemokratie 1989. Auftragsarbeit, SPÖ Bundesfrauen, spielt bundesweit 30mal.
Mit Viktoria Schubert u. a.

„Zerreißen Sie meine Briefe“
eine Collage für 7 Frauen nach dem geheimen Briefwechsel Maria Theresias mit Marie Antoinette, 1989. Eine Auftragsproduktion der Wiener Festwochen zum 200. Jahrestag der Frz. Revolution (Frau Dr. Ursula Pasterk). Spielt im Studio Moliere, Wien.
Auslandsgastspiele: zweisprachig im Maison Heinrich Paris und im Kulturinstitut, Paris.
Mit Andrea Eckert, Viktoria Schubert.

„Alma Windsbraut“
Szenenfolge für 12 junge Schauspieler, Auftragsproduktion Wr. Festwochen, 1990. Spielt im Künstlerhaustheater. Auslandsgastspiele: in Prag, 1991 (tschechisch - deutsche Rahmenhandlung, Cinoherni Club, Prag), in Paris, 1992 (französisch - deutsche Rahmenhandlung, Maison Heinrich und Kulturinstitut Paris).

„Kaiseradler“
Szenen für 8 Schauspieler, Aufarbeitung der Ermordung des Ministerpräsidenten Graf Stürgkh durch Friedrich Adler. Spielt im Theater Akzent. Premiere 1993.

 

Zyklus: „Die Banalität des Bösen“
spielt 1995/96 im „Hörsaal Haut“ des alten AKH.

1. „Die Hüterin des Grals“
ein Stück für 2 Personen von Tiber/Ernotte über Winifred Wagner (Verlag Desch), nachaufbereitet durch das bekannte Syberberg - Interview von H. David.
(Mit Mischa Pilss, Klaus Rohrmoser).
Diese Aufführung - Thema: Kunst und Politik - begründet die erste Jahressubvention des Kulturamts.

2. „Tischgespräche bei Herrn Hitler featchering Zarah Leander“
eine Farce mit Liedern, es spielen 5 Personen. Nach Heyms Materialien aufbereitet von I. Israel. (S. Fischer), szenisch eingerichtet von Helga David.
Mit Rudi Widerhofer, Mischa Pilss u. a..

 
Rudi Wiederhofer als Hitler in "Tischgespräche bei Herrn H.", Foto: de Grancy  
Sebastian Eckhardt, Michaela Pilss, Thomas Stolzetti, Foto: de Grancy

3. „Leni Riefenstahl“
szenische Lesung für 4 Personen nach den Memoiren der Leni Riefenstahl. Diese Szenenfolge gastiert 1996 auch drei Wochen in der Studio-Bühne Villach.
Mit Rudi Widerhofer, Christine Brandner u. a..

 

„Bobbemeisses“
Ein Frauen - Musical von Ellen Gould 1996/97, spielt im „Hörsaal Haut“ des alten AKH als österr. Erstaufführung. Spielt anschließend 17 mal in Deutschland (u. a. “Alte Oper Frankfurt, Synagoge Köln, „Gasteig München“ „TIP“ Schlangenbad, „Fährhaus“ Hamburg, Kulturzentrum Bayer – Leverkusen ...).
Mit Liane Hielscher.

„Der große Tag des Blasius Schoberlechner“
ein Zweipersonenstück nach der Novelle von Ernst Fischer(1932), betreffend den Justizpalastbrand, kommt 1997 in „dietheater“ heraus. Zur anschließenden Diskussion sind Zeitzeugen geladen. Unter denen kommt es zu fast tumultuarischen Szenen, so stark wirkt die Erregung des Brandes von 1927 noch nach.
Mit Oswald Fuchs, später auch mit Wolfgang Hübsch.

„Heimat bist du großer Töchter“
die szenische Lesung für 2 Frauen wird nach den Materialien von R. Wagner collagiert und kommt 1997 in „die theater“ heraus. Die Lesung wird, eingeladen von Prof. O. Rathkolb, im Palais Liechtenstein wiederholt.
Mit Michaela Scheday, Helga David.

„Bernarda Albas Haus“
F. G. Lorca spielt in der Fassung für 7 Frauen von Helga David 1997 auf der Zuschauertribüne des Trabrennplatzes in der Krieau.
Mit Michaela Scheday, Mischa Pilss, Renate Olerova u. a..

„Jenseits des Ozeans“
das 2 Frauenstück von Helga David, basierend auf dem Briefwechsel Virginia Woolfs mit Vita Sackville - West, kommt 1997 in einem Raum des Museumsquartiers heraus.
Dieses Stück spielt 1998 auch im Raum „Altes Kino”.
Mit Michaela Scheday, Isabella Gregor.

 
Michaela Scheday und Isabella Gregor, Fotos: de Grancy
„So starb eine Partei“
szenische Lesung für 6 Personen nach Jura Soyfers Roman, 1997 im Museumsquartier.
Mit Oswald Fuchs, Helga David u. a..

„Eine Liebe“
Szenenfolge für zwei Personen von Helga David nach dem Briefwechsel von Olga Waissnix mit Arthur Schnitzler. Wird im Kurhaus Thalhof/Reichenau 1998 aufgeführt.

„Frauenzimmer“
von Dacia Maraini, ein Stück für 6 SchauspielerInnen, wird im „Alten Kino“1998 als österr. Erstaufführung herausgebracht.
Mit Michaela Scheday, Uschi Strauss u. a..

„Ein Feuer“
ein Zweipersoneneinakter, nach dem Briefwechsel Adele Sandrock mit Arthur Schnitzler, erstellt von Helga David, spielt 1999 im Thalhof/Reichenau.
Mit Michael Rotschopf, Doina Weber.

„Ein Fest für Frida Kahlo“
das Dreipersonenstück von Michaela Scheday und Christine Bauer spielt Jänner und Oktober 2000 im „Alten Kino“. Die Uraufführung wird durch Mittel des Vereins VIA (jetzt W.Ort) ermöglicht. Das Stück wird 2004 auch vom Ensembletheater am Petersplatz übernommen.
Mit Pilar und Paola Aguilera.

„Briefe einer Nonne“
ein Monolog für eine Frau von Helga David, nach Rainer Maria Rilkes „Portugiesischen Briefen“, spielt 2000 im Frühjahr und Herbst in der Ruprechtskirche Wien.
Mit Gabriela Hütter.

Gabriela Hütter, Fotos: de Grancy  
„Fräulein Else und Leutnant Gustl“
ein Doppelabend nach den Novellen Arthur Schnitzlers, eingerichtet von Helga David. Spielt am Thalhof/Reichenau 2000 (zum 100. Jahrestag der Erschaffung des „Gustltextes“ in Thalhof/Reichenau).
Mit Gabriela Hütter, Alexander Rossi.

„Der Mann des Zufalls“
von Yasmina Reza. Das Zweipersonenstück kommt 2001 im „Alten Kino“ zur österreichischen Erstaufführung.
Mit Alexander Waechter, Doina Weber.

„Masken und Lebenslügen“
unter diesem Motto wird 2002 nach Arthur Schnitzler in Szene gesetzt: „Der Ehrentag“, „Die kleine Komödie“, „Ein Feuer“ und „Leutnant Gustl“ als Wiederholung.

„Von bis nach seit, Hommage an Erich Fried“
spielt 2002 aus Mitteln von W.Ort im „Alten Kino“. Getextet von Michaela Scheday und Julia Patuzzi. In Szene gesetzt von Michaela Scheday.

„Therese“
eine Lesung mit Spielszenen nach Arthur Schnitzlers Roman eingerichtet für die Bühne von Helga David. Hat 2003 am Thalhof/Reichenau Premiere.
Mit Maresa Hörbiger und Simon Hatzl.

„Leutnant Gustl“
von Arthur Schnitzler, szenisch eingerichtet von Helga David. Gastiert 2003 am Schauspiel Köln und spielt da 20 mal.
Mit Alexander Rossi in der Hauptrolle.

 
    Alexander Rossi als Leutnant Gustl, Foto: de Grancy
         
Die Produktionsliste ist nicht ganz vollständig. Auch gab es einige Prämien des Bundes, die nicht mehr benannt werden können.
         
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